ASTRA Insider April 2010



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Ausgabe 08/2008

Werbung im TV

Eine positive Perspektive sieht PricewaterhouseCoopers (PwC) für die Medien- und Unterhaltungsbranche. Die Analysten der Beratungsgesellschaft prophezeien in ihrer Studie „German Entertainment and Media Outlook: 2007–2011“ steigende Werbeeinnahmen von durchschnittlich drei Prozent und prognostizieren für 2011 dadurch rund 16,8 Milliarden Euro Erlös (2006: ca. 13,7 Mrd. €).

 

Die Konjunktur hat sich erholt, die Werbekrise scheint überwunden. Allerdings muss sich die Branche flexibel umstellen, denn die Mediennutzung der Konsumenten hat sich gewandelt. Neue bzw. zusätzliche Möglichkeiten der Kundenansprache bieten sich durch das Internet mittels Diskussionsforen, Streams, Blogs und Bewegtbildern. Das Internet holt auf. Bis 2011 sagt PwC eine Verdreifachung des Werbeumsatzes im Internet auf 1,6 Milliarden Euro voraus. Fernsehen bleibt jedoch auch in den kommenden Jahren der wichtigste Umsatzträger. Vor allem das Bezahlfernsehen gewinnt an Bedeutung. Durch die digitale Übertragung sowie die stetig wachsende Zahl an Kanälen wird das Pay-TV-Angebot immer attraktiver. Für die nächsten Jahre erwartet PwC im Bereich mit diesem Geschäftsmodell eine jährliche Umsatzsteigerung von 7,4 Prozent. Das würde 2011, in absoluten Zahlen gemessen, 5 Milliarden Euro entsprechen. www.pwc.de

 

Aus der Studie „Media Perspektiven 3/2008“ (Jahresbilanz 2007 auf Basis der AGF/GfK-Daten) geht übrigens hervor, dass 2007 die TV-Zuschauer in Deutschland täglich durchschnittlich 3 Stunden und 28 Minuten vor dem Fernseher verbrachten – eine Verringerung zum Vorjahr um 4 Minuten. www.media-perspektiven.de




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