ASTRA Insider April 2010



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Ausgabe 11/2008

Scharfes Bild

TV-Technologien der nächsten Generation


Quelle: Mitsubishi

Digital ist gut, HD ist besser! Allerdings bedeutet einen HD-Fernseher zu besitzen nicht automatisch, TV-Bilder in Superqualität empfangen zu können. Denn zusätzlich wird ein digitaler HDTV-Receiver benötigt, der die ankommenden Signale entschlüsselt und verarbeitet, beziehungsweise aufbereitet. Dann kann der moderne Fernseher seine Stärken beweisen und mit Schärfe und Kontrastreichtum brillieren. Das wollen auch die Hersteller der aktuellen TV-Gerätegeneration und warten mit neuen Technologien auf. 

 

OLED steht für Organic Light Emitting Diode. Dieses selbstleuchtende Bauelement ist nicht nur äußerst flexibel, sondern zudem nur wenige Millimeter dünn und vergleichsweise günstig in der Herstellung. Ein weiteres Plus: Der Einsatz eines OLEDs senkt im Vergleich zu heutigen Flatscreens den Strombedarf um rund 50 Prozent. Diese Displays können dank ihrer speziellen Kunststoff-Kombination auf fast jedes Material "gedruckt" werden, sogar auf Folie. Da die Dioden selbstleuchtend sind, benötigt die Technologie keine externe Hintergrundbeleuchtung. Das Bild wirkt sehr klar und plastisch. Ein großer Nachteil ist allerdings die vergleichsweise geringe Lebensdauer.

 

Laser-TV ist ein weiteres, aktuelles Stichwort. Hier leuchtet nicht mehr das Bild an sich, sondern das Bild wird auf die Mattscheibe projiziert. Drei Laserstrahlen spiegeln bei dieser Technik – mittels Spiegel und Linsen – die Aufnahmen auf die Frontscheibe. Das Ergebnis sind große Farbtiefe und -vielfalt. Trotz der aufwändigen Bauweise sollen die Laser-Monitore nicht mehr viel tiefer sein als herkömmliche LCD-Fernseher.

 

Mit dem so genannten "Surface-Conduction Electron-Emitter Display", kurz SED genannt, gibt es eine andere Alternative. Dies ist eine Mischung aus herkömmlichen Röhrenmonitoren und modernen Flachbildschirmen. Jeder einzelne Bildpunkt stellt dabei quasi eine eigene Mini-Bildröhre dar. Zum Leuchten gebracht wird das farbige Pixel durch den Elektronenstrahl. Die energieintensive Hintergrundbeleuchtung entfällt und soll ein Strom-Einsparungspotential von 50 Prozent liefern. Des Weiteren ist der Kontrast stärker, da auf schwarzen Bildflächen der Elektronenstrahl ausgeschaltet wird und der Bildpunkt erlischt. Noch hat diese Technik die Marktreife nicht erreicht.

 

Weitere Informationen unter: www.wiwo.de und www.chip.de




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