|
Ausgabe 02/2009
Positive Entwicklung bei Regionalfenstern von RTL und Sat.1Das Engagement von RTL und Sat.1 bei ihren Regionalfenstern hat sich ausgezahlt. Inzwischen wird fast gänzlich auf Gewinnspiele verzichtet, auch überlange Wetterberichte, die in der Vergangenheit negativ auffielen, sind aus den Programmen verschwunden. Damit erfüllen die regionalen Angebote der beiden Senderfamilien die formalen Anforderungen der sogenannten Fernsehfensterrichtlinie. Dies ergab eine Untersuchung im Auftrag der Landesmedienanstalten.
Die Fernsehfensterrichtlinie ist eine gemeinsame Richtlinie der Landesmedienanstalten zur Sicherung der Meinungsvielfalt durch regionale Fenster in Fernsehvollprogrammen. Sie gibt eine Bruttosendezeit von 30 Minuten vor, davon müssen 20 Minuten redaktionell regional gestaltet sein. Auf Werbung dürfen maximal sechs Minuten entfallen. Im Wochendurchschnitt müssen mindestens zehn Minuten regionale und aktuelle Inhalte gesendet werden. Für die Sender ist die Einhaltung der Vorgaben wichtig, damit die Programmfenster die gesetzlichen Voraussetzungen für eine medienkonzentrationsrechtliche Berücksichtigung erfüllen. Diese kann das Zünglein an der Waage sein, falls ein Sender oder eine Sendergruppe die konzentrationsrechtlich zulässige Grenze von 25 Prozent Marktanteil überschreitet. www.alm.de |

